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Für die Berliner unter uns: Am 5.6. findet in der Urania der Vortrag Wunder der Mathematik in unserem Alltag.

Ständig begleiten uns einfache Rechnungen durchs Leben, ob wir die Fahrzeit zur Arbeit kalkulieren oder die Zutaten zum Essen abstimmen. Aber auch kompliziertere Gebiete der Mathematik bestimmen unseren Alltag, meist im Verborgenen und nicht selten geheimnisvoll . Das zeigt Ihnen Dr. Scherfner an vielen Beispielen wie dem Möbiusband als Antriebsriemen, dem Lügen und Betrügen mit Zahlen, der Suche nach dem kürzesten Weg zur Freundin oder der Logik, mit der man den Dieb stellt. Es geht nichts ohne Mathematik , auch in Ihrem Alltag.

Bei Telepolis Online wurde der Artikel Wachstum, Wachstum über alles veröffentlicht. Dieser greift endlich einmal den Unsinn der Forderung nach ständigem exponentiellen Wirtschaftswachtstum (jedes Jahr 3% mehr) auf und verdeutlicht, was das eigentlich bedeutet. Keine Wirtschaft kann langfristig exponentiell wachsen, aber der allgemeine mathematische Unverstand verhindert anscheinend, dass diese Tatsache zur Kenntnis genommen wird.

Laut dem Artikel Was steckt hinter der Modetherapie NLP? aus der Zeit ist Richard Bandler, einer der beiden Begründer der Neuro-linguistischen Programmierung, Mathematiker. Die ersten Bücher sollen auch noch voll mit Formeln gewesen sein...

Laut einem Artikel im Science Blog haben Wissenschaftler der Stanford Universität eine Methode entwickelt, um die Bewertungen für Webseiten wesentlich schneller zu errechnen.

To speed up PageRank, the Stanford team developed a trio of techniques in numerical linear algebra. First, in the WWW2003 paper, they describe so-called "extrapolation" methods, which make some assumptions about the Web's link structure that aren't true, but permit a quick and easy computation of PageRank. Because the assumptions aren't true, the PageRank isn't exactly correct, but it's close and can be refined using the original PageRank algorithm. The Stanford researchers have shown that their extrapolation techniques can speed up PageRank by 50 percent in realistic conditions and by up to 300 percent under less realistic conditions.
[Weiter beim Science Blog]

Es war einmal ein chinesischer Kaiser, der hiess Priori-Tii Kiu. Er wollte wissen, wie er zu jeder grossen Stadt seines Reiches auf dem schnellsten Wege gelangen könne, denn er war ein guter Kaiser; hätte es irgendwo in seinem Land gebrannt, wäre er auf dem schnellsten Wege dort und könnte den Leuten Trost spenden. Doch wie konnte er nur herausfinden, welches die schnellsten Wege in seinem Land waren?
Kürzeste Wege auf Graphen kann man mit dem Dijkstra-Algorithmus ermitteln. Eine nette Seite dazu, die das ganze auch noch in eine Geschichte verpackt, gibt es auch...

Der bereits erwähnte Beweis zur Primzahlverteilung von Goldston und Yildirim hat anscheinend eine Lücke.

Nach dem von Goldston/Yildirim im März vorgelegten Beweis gibt es in der unendlichen Folge von Primzahlen immer wieder Pärchen mit kleinen Abständen. Doch eine Abschätzung war nach den Erkenntnissen von Granville/Soundararajan in dem insgesamt 25 Seiten umfassenden Beweispapier nicht korrekt; jetzt suchen die Mathematiker fieberhaft nach einem Workaround -- ganz so wie bei fehlerhaften Prozessoren.
[Weiter bei heise.de]

Algorithmen in Hülle und Fülle findet man auf der Algorithmenseite von Jochen Schroeder, darunter auch solche wie "Berechnung der binären Darstellung der Zahl Pi" oder "Berechnung von Binomialkoeffizienten mit Rekursion in zwei Variablen ohne Fakultät". Es geht aber anscheinend nur um Algorithmen, die so im Umfeld von Informatik I Vorlesungen auftauchen.

Der diesjährige Kyoto Preis geht dieses Mal neben dem Biologen Hood und dem Architekten Ando an den Mathematiker Mikhael Gromov.

Professor Gromov has pioneered entirely new disciplines in a variety of fields, including geometry and analysis, and has had a substantial impact on all the mathematical sciences. Through his application of innovative ideas and radical nontraditional mathematical methods, he has also solved a great many complicated problems in modern geometry.

Ein Artikel aus der Fünf-Minuten-Mathematik Reihe: Der Tausendundeins-Trick in der Zahlenzauberei. Erklärt, warum beim zweifachen Hintereinanderschreiben einer dreistelligen Zahl immer ein Vielfaches von Sieben rauskommt.

Scilab Image Processing Toolbox provides image processing, pattern recognition, and computer vision routines for SciLab, a Matlab-like matrix-oriented programming environment. SIP is able to read/write images in almost 70 major formats, including JPEG, PNG, BMP, GIF, FITS, and TIFF. It includes routines for filtering, segmentation, edge detection, morphology, curvature, fractal dimension, distance transforms, multiscale skeletons, and more.
[via Schockwellenreiter.de]

Der diesjährige Japan Prize ging mit Dr. Benoit B. Mandelbrot und Dr. James A. Yorke an zwei Mathematiker.

Dr. Mandelbrot and Dr. Yorke found, respectively, that fractals and chaos are the universal structures existing in complex systems, and they elucidated their fundamental properties.

Zu dem bereits erwähnten Buch von Keith Devlin ist im Neuen Deutschland ein längerer Artikel erschienen: Für Algebra ist niemand zu dumm.

Am Freitag findet sie wieder statt: Die Euler-Vorlesung
in Sanssouci
, "eine Mathematik-Vorlesung in festlichem Rahmen". Mehr dazu auf der Presse-Seite der Berliner Mathematischen Gesellschaft.

Eine umfangreiche Seite zu speziellen Diophantischen Gleichungen der Form x^n+y^n=c^n hat Massimo Kimelmann erstellt. Diophantische Gleichungen algorithmisch zu lösen ist übrigens das Zehnte Hilbertsche Problem.

 
 
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