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Hab zur Zeit Prüfungsstress, deshalb passiert hier gerade nicht viel. Aber einen kleinen Artikel gibts, auch wenn es sich eher um Bioinformatik dreht: Die Jagd nach den Signalen der Gene - Braunschweiger Forscher entschlüsseln das Erbgut mit den Kurven der Mathematik. Ist mal wieder ein schönes Beipiel dafür, wie man abstrahierte Methoden in der Mathematik sonstwo anwenden kann.

Vor allem geht es wesentlich schneller als bislang. Denn nun liegen die grundlegenden Lebensfunktionen gleichsam digital vor ? und können bearbeitet werden wie Bilder oder Sprache. Die weit entwickelte Mathematik, die zu Spracherkennung mit dem Handy und Bildbearbeitung am Computer geführt hat, liefert das Vorbild. Sogar "Rauschen" kann unterdrückt werden: Zutage treten die wesentlichen Signale, die lupenreine Information.

meint der Spiegel. Es geht um eine Formel, mit der man ein Streitgespräch auswerten kann um daraus eine Scheidungswahrscheinlickeit zu ermitteln. So spektakulär scheint die aber auch nicht zu sein.

Der beteiligte Oxforder Mathematiker James Murray staunte über den Erfolg des Modells: "Die Mathematik dahinter ist trivial, aber die Vorhersagen sind erstaunlich genau." Die Forscher, die ihre Arbeit auf dem Jahrestreffen der amerikanischen Wissenschaftsgesellschaft AAAS in Seattle vorstellten, nannten das Modell einen "Dow-Jones-Index für Ehekonversation".

Gefunden auf wissenschaft.de: Es dreht sich um den Nachweis einer reibungsfreien Kugelpackung in 3d.

Wenn man zwei Münzen mit geriffeltem Rand dicht nebeneinander legt und eine der beiden rechts herumdreht, dann muss sich die andere links herumdrehen. Legt man drei Münzen im Dreieck dicht aneinander, geht die Rechnung nicht mehr auf: Es hakt im Getriebe, weil die dritte Münze die erste genau andersherum drehen will - es kommt zu Reibungsverlusten, weil die Münzränder aneinander vorbeischleifen.
kugeln

Das Bild stammt von der Homepage von Reza Mahmoodi. Dort findet man auch Animationen der Kugelpackung.

Students majoring in mathematics might wonder whether they will ever use the mathematics they are learning, once they graduate and get a job. Is any of the analysis, calculus, algebra, numerical methods, combinatorics, math programming, etc. really going to be of value in the real world?

An exciting area of applied mathematics called Operations Research combines mathematics, statistics, computer science, physics, engineering, economics, and social sciences to solve real-world business problems. Numerous companies in industry require Operations Research professionals to apply mathematical techniques to a wide range of challenging questions.

[Weiter bei der MAA]

Als Nebenprodukt zu den Untersuchungen der Kanadischen Professoren Claude Gauthier und Samuel Gaudet über P-Reihen ist ein neues Musikinstrument entstanden: Die Tritarre. Angeblich will Keith Richards sie demnächst ausprobieren. Mehr beim Standart: Mathematik in Rock: "Tritarre" für die Stones.

Anlässlich des Geburtstages von Gaston Maurice Julia hat Google sich ein spezielles Layout einfallen lassen. Wenn man darauf klickt, kommt man zu einer Galerie mit Juliamengen.
Wie heise.de berichtet, waren darüber alle nicht alle begeistert - die Server mit den Bildern wurden regelmässig überlastet... Man findet übrigens in dem Artikel auch Links zu G.M. Julia.
Google & Julia Mengen

In Devlin's Angle schreibt man über The mathematics of human thought; vor 150 Jahren hatte George Boole sein Buch "The Laws of Thought" herrausgebracht und damit die Grundlagen fuer die Boolesche Algebra gelegt.

Boole's book begins with these words:

The design of the following treatise is to investigate the fundamental laws of those operations of the mind by which reasoning is performed; to give expression to them in the symbolic language of a Calculus, and upon this foundation to establish the science of Logic and construct its method.

... darunter natürlich auch Mathe-Witze.
(gefunden bei GoodShit, einem Weblog, das sicher nicht nur für Mathematiker interessant ist.)


Auf mathematik.de gibt es eine neue Kategorie: Das mathematikhistorische Kalenderblatt. Dieses Mal wird die Frage "Wann entstand die Wahrscheinlichkeitsrechnung" behandelt. Übrigens findet man auch einige Gemälde zu Thema.

Beim Schockwellenreiter wird auf einen Gleichungseditor für den Mac verwiesen, der LaTeX Sourcen produziert:

Für LaTeX-Fans wie mich: So stelle ich mir einen Gleichungseditor vor. Wer darüber hinaus das LaTeX-Paket polynom von Carsten Heinz installiert hat, kann sich z.B. durch Eingabe der beiden folgenden Zeilen:

polyset{style=C,div=:}
polylongdiv{x^4-4x^3 ...}{x+3}
eine komplett gesetzte Polynomdivision erstellen. [Ludger H. per Email.]

commalg.org is a website devoted to the collection and dissemination of information relevant to the commutative algebra community.
Graham Leuschke war im Dezember auf einer mathematischen Tagung in Allahabad und fotografierte dort diese Mathematische Kleinigkeit.
(via M. Wood)


Bekannt ist Dietmar Dath Telepolis-Lesern spätestens seit seinem Roman Am Blinden Ufer. Nun der hat der umtriebige Autor mit "Höhenrausch" ein neues Buch vorgelegt, in dem er die großen Wissenschaftler des 20. Jahrhunderts - von Julia Bowman Robinson bis Alan Turing - in ihrem Denken und Forschen mittels Prosa zu portraitieren versucht.
[Weiter bei Telepolis]

 
 
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